REGELWERK UND DISZIPLINEN BEI SUP RACES
UND SUP FUN VERANSTALTUNGEN

ASF-Reglement 2018

 

Grundlegendes

 

Der Teilnehmer muss während des gesamten Wettkampfes auf dem Board stehen. Ausnahmen gelten nach einem Sturz. Hier dürfen sitzend oder kniend insgesamt maximal fünf Paddelschläge absolviert werden. Zuwiderhandlungen führen zu Zeitstrafen bzw. Disqualifikation. Die Ziel- und Startlinie muss in jedem Fall stehend überfahren werden, sofern Start und/oder Ziel sich nicht am Strand befinden. Ausnahmen in Gefahrensituationen werden vom Veranstalter bekannt gegeben.

 

Der Teilnehmer darf sich während des Rennens ausschließlich durch Paddel, Wellen und Wind fortbewegen.

 

Dopingverbot

 

Die Anti-Doping-Bestimmungen der NADA sind in der jeweils gültigen Fassung

 

Bestandteil dieser Wettkampfbestimmungen.

 

Dopingkontrollen können grundsätzlich bei jedem Wettkampf durchgeführt werden.

 

 

 

Drafting

 

Das „Drafting" bezeichnet das Fahren in der Welle eines anderen Teilnehmers entweder hinten oder seitlich fahrend im Kielwasser der Vorderfrau/ des Vordermannes. Drafting ist zwischen Teilnehmern aller Board- und Wertungsklasse erlaubt.

 

Vom ASF-Tour Reglement ausgenommen sind die Bewerbe der Alps-Trophy am Zeller See, welche nach dem Alps-Trophy Reglement gefahren werden. Die Wertung der Bewerbe der Alps-Trophy am Zeller See für die ASF-Punktewertung erfolgt nach dem ASF-Punktesystem.

 

Leash und Sicherheit:
Jeder Teilnehmer muss sicherstellen, dass seine gesundheitliche und körperliche Konstitution den Anforderungen zur Teilnahme an der Veranstaltung und den Wettkämpfen gerecht wird. Gegebenenfalls ist im Vorfeld ein Arzt zu konsultieren. Den Hinweisen und Vorgaben des jeweiligen Veranstalters und den Anweisungen des Personals und der Hilfskräfte ist ausnahmslos Folge zu leisten. Paddler, welche einen in Not geratenen Paddler sehen, sind dazu verpflichtet, Hilfe zu leisten, bis rettendes Personal zur Stelle und der Verunfallte geborgen ist.

 

Das Tragen einer Safety-Leash ist bei allen Rennen der ASF Pflicht.
Eventspezifische Ergänzungen werden spätestens beim Riders Meeting bekanntgegeben.

 

 

 

ASF Disziplinen und Klassen

ASF-Wertungs-Rennen sind offene Rennen (für alle zugänglich, Material laut Reglement).

 

 

 

Long Distance Race
Kurslänge min. 5000m

 

Beim Long- Distance startet das gesamte Teilnehmerfeld zugleich, entweder vom Wasser aus oder vom Ufer.  Der Kurs wird vorher genau festgelegt und ist im Normalfall einmal zu umrunden/zu absolvieren. Boards jeglicher Firmen und Hersteller sind zugelassen, sofern sie die allgemeinen ASF-Regeln für ein Stand-up-paddle Board erfüllen.

 

Der Ablauf des Starts und das Startsignal werden vom Veranstalter beim Skippers Meeting bekanntgegeben.

 

Frauen und Männer, unabhängig von Geschlecht und Boardklasse haben dieselben Rechte und befolgen dieselben Regeln während des Rennens.

 

Boards:   bis 14.0`

 

 

 

 

 

Technical Race
Kurslänge: min. 1000 m, max. 2000m

 

Der Kurs wird mit Bojen abgesteckt und beinhaltet mehrere Turns. Start und Ziellinie können, müssen aber nicht ein und dieselbe sein.

 

Pro Wettlauf starten 4 bis 20 Teilnehmer zugleich („Heats“), die schnellsten 2 bis 10 Läufer steigen auf in die nächste Runde. Die Einteilung der Heats wird beim Riders Meeting vor dem Beginn des ersten Heats bekanntgegeben. Der Wettkampf kann in stehenden- sowie in fließenden Gewässern stattfinden. Der Veranstalter behält sich vor, Qualifikationsläufe durchzuführen, bzw. Wildcards zu vergeben. Der Ablauf des Starts und das Startsignal werden vom Veranstalter ebenfalls beim Skippers Meeting bekanntgegeben.

 

Frauen und Männer dürfen nicht in denselben Wettfahrten fahren.

 

Draften ist zwischen den Teilnehmern der jeweiligen Wettfahrt erlaubt.

 

 

 

Boards:   bis 14.0` (kann vom Veranstalter aus Gründen der Sicherheit an die Gegebenheiten vor Ort bspw. Fluss, Steine, etc. nach Absprache mit der ASF und bis maximal 2 Wochen vor dem Renntermin angepasst werden).

 

 

 

 

 

Sprint:

 

Kurslänge 200m

 

Der Kurs wird mit Bojen abgesteckt, und beinhaltet keine Turns.

 

Pro Wettfahrt starten 4 bis 20 Teilnehmer zugleich, die schnellsten 2 bis 10 Läufer steigen auf in die nächste Runde. Die Einteilung/Auslosung der Wettfahrtsteilnehmer wird beim Riders Meeting vor dem Beginn bekanntgegeben. Für eine Setzung bei der Auslosung wird die aktuelle ASF-Sprint Tour herangezogen. Der Wettkampf kann sowohl in stehendem, als auch in fließendem Gewässern stattfinden. Der Veranstalter behält sich vor, Qualifikationsläufe (auch mit Zeitnehmung) durchzuführen.

 

Frauen und Männer dürfen nicht in denselben Wettfahrten fahren.

 

Draften ist zwischen den Teilnehmern der jeweiligen Wettfahrt erlaubt.

 

 

 

Boards:  bis 14.0`

 



 

Fun Races:
Die Fun Races richten sich an Einsteiger und Fortgeschrittene sowie Kinder und Jugendliche im SUP Sport. Dem Veranstalter steht frei, ein für seine Veranstaltung passendes Format zu finden und auszutragen.


 

ASF Wertungsklassen:

 

Alle unten gelisteten Wertungsklassen werden für Frauen, Männer, Inflatable SUPs und Hardboards getrennt gewertet. Ausnahmen sind in der Klammer nachstehend angeführt.

 

 

ASF Jahreswertungen 200m Sprint und Technical Race:

 

Overall                 (jedes Alter, alle Boardklassen)

 

Jugend                 U16

 

Junioren               U18

 

Junioren               U21

 

Allgemeine Klasse

 

Masters                ab 40 Jahren

 

Masters                ab 45 Jahren

 

Masters                ab 50 Jahren

Masters                ab 55 Jahren

Masters                ab 60 Jahren

 

 

 

ASF Jahreswertungen Long Distance: 

 

Overall                      (Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Rennens)

Overall Gender         (Jedes Alter, alle Boardklassen)

 

Overall Inflatable SUP bis 14`   

 

Overall Hardboard bis 14`         

 

Jugend                 U16

 

Junioren               U18

 

Junioren               U21

 

Allgemeine Klasse

 

Masters                ab 40 Jahren

 

Masters                ab 45 Jahren

 

Masters                ab 50 Jahren

Masters                ab 55 Jahren

Masters                ab 60 Jahren

 

 

 

ASF-Jahreswertungs-Punkte
Für die Jahreswertungen werden im Long Distance die Punkte aufgrund der Overall-Platzierungen vergeben.

 

Die Ranglistenpunkte für die Technical Race und 200m Sprint-Wertung werden nach Geschlechtern getrennten Overall-Ergebnislisten vergeben.

 

Die Punktevergabe erfolgt in allen Bewerben auf Grundlage der Punktetabelle der ASF 2018.

 

 

Boardklassen und Materialbeschränkungen:

 

Boards müssen einrumpfig sein, Lenksysteme, Foils etc. sind verboten.
Erlaubt sind 1-3 fixe Finnen im hinteren Drittel des Boards, bei Wave/Wildwasser gibt es freie Finnenwahl.

 

Boardlänge
Die Boardlänge wird von der Spitze des Brettes bis zum abschließenden Tail (Heck) gemessen. Bitte bei Inflateables beachten, dass diese in aufgeblasenem (also Wettkampfzustand) oft erheblich grösser als die entsprechenden zugelassenen Maße sind und insofern dann auch nicht zulässig für den Wettkampf sind.

 

Paddel
Das Paddel muss so konstruiert sein, dass nur auf einer Seite des Schaftes ein Paddelblatt montiert ist. Das Paddel darf in Größe und Länge variieren. Längenverstellbare Paddel sind zulässig. Es gibt keine Gewichtsbeschränkungen.

 

Verhalten auf dem Wasser

 

Vorrang:

 

In Anlehnung an die international üblichen Regelungen beim Surfen hat innerhalb des Wettkampffeldes grundsätzlich derjenige Teilnehmer Vorrang, der sich zum nächstgelegenen Ufer hinbewegt. (Der Hineinfahrende hat Vorrang).  Änderungen dieser Vorfahrtsregel sind vom Veranstalter beim Riders- Meeting bekannt zu machen und auf dem Wettkampf- Brett zu veröffentlichen. Bei Kursen, die parallel zum Ufer verlaufen, obliegt es beim Veranstalter, eine Vorfahrtsregelung anzugeben. Bei Wettkämpfen, die in offenem Gelände stattfinden, in dem sich auch andere Wassersportler befinden/ aufhalten, gelten die offiziellen allgemeinen Vorfahrtsregeln der Schifffahrt. Allgemein gilt: Der Teilnehmer, der sich vor dem Konkurrenten befindet, hat Vorrang.

 

 

 

Bojen und Wendemarken

 

Das Berühren der Bojen mit dem Körper oder der Ausrüstung ist grundsätzlich erlaubt.

 

Der Teilnehmer, der sich an der Wendemarke vor dem Konkurrenten befindet, hat Vorrang.

 

 

 

Regelverstöße und Disqualifikation:

 

Grobe Regelverstöße führen zu Disqualifikation.

 

Unter einem groben Regelverstoß fällt unsportliches, absichtlich unfaires Verhalten, wie z.B. vorsätzliches Rammen, Schlagen eines anderen Teilnehmers mit dem Paddel, Wegdrücken eines gegnerischen Boards, Auslassen einer Boje. Bei flachen Gewässern ist ein Abstoßen vom Grund mit dem Paddel verboten und führt zur Disqualifikation. Situationen an den Wendemarken bzw. an Start- und Ziellinie, bei denen es eng wird und zu eventuellen Stürzen kommt, die aber nicht auf vorsätzliches Verhalten eines Konkurrenten zurückzuführen sind, fallen nicht unter die Regelverstöße und führen demnach auch nicht zu einer Disqualifikation. Bei strittigen Situationen entscheidet die Wettkampfleitung.

 

 

 

Frühstart:
Bei Frühstart (Boardspitze befindet sich vor dem Startsignal vor der Startlinie) bekommt der Teilnehmer beim ersten Mal eine Zeitstrafe von einer Minute, das Teilnehmerfeld wird im Normalfall nicht angehalten (meist zu großes Teilnehmerfeld). Bei mutwilligem klar ersichtlichen Fehlstart kann die Rennleitung sich auch beim ersten Mal zu einer Disqualifikation des Teilnehmers entschließen. Dieser Entscheid obliegt ganz klar der Rennleitung.

 

 

 

Penalty, Zeitstrafen und Disqualifikation- besondere Fälle:

 

(Es können auch andere, von der Wettkampfleitung erhobene, Regelbrüche die in diesem Dokument nicht angeführt sind, zur Disqualifikation führen)

 

 

 

- Nicht regelkonformes Material               Disqualifikation

 

- Auslassen einer Wettkampfboje            Disqualifikation

 

- Verweigerung einer Dopingkontrolle      Disqualifikation

 

- Grob unsportliches Verhalten                 Disqualifikation

 

 

 

Einspruch:
Ein Einspruch gegen die Entscheidungen der Wettkampfleitung ist möglich innerhalb einer halben Stunde nach Beendigung der Races. Für einen Protest ist eine Aufwandsgebühr in der Höhe von 50 € zu bezahlen.

 

 

 

Wettkampfausschreibung und Skippers Meeting:

 

Alle Informationen werden in der Event-Ausschreibung bekannt gemacht. Änderungen müssen beim Skippers-Meeting vor dem Wettkampf mitgeteilt werden.

 

 

 

Allgemeine Wettkampfbedingungen

 

Jeder Teilnehmer muss sicherstellen, dass seine gesundheitliche und körperliche Konstitution den Anforderungen zur Teilnahme an den Wettkämpfen der ASF entspricht, bzw. gegeben ist. Gegebenenfalls ist im Vorfeld ein Arzt zu konsultieren. Bei Wettbewerben im Fließwasser ist eine Verwendung von Schwimmwesten* und Neoprenschuhen obligatorisch. Schwimmwesten werden vor Ort gratis zur Verfügung gestellt. Im fließenden Gewässer müssen Schuhe verwendet werden, die auch ausgeliehen werden können. Im fließenden Gewässer behält sich die ASF vor, eine Helmpflicht einzuführen. Jeder Teilnehmer kann seinen eigenen Helm verwenden oder sich vor Ort einen Helm ausleihen (gratis). Zugelassen sind für die jeweilige Veranstaltung alle Personen, die zum Zeitpunkt der Anmeldung volljährig sind, bzw. Minderjährige ab 14 Jahren, die bei der Anmeldung eine unterschriebene Einverständniserklärung eines Erziehungsberichtigten abgeben. Alkoholisierte sowie durch Drogen beeinträchtigte Personen werden ohne Rückerstattung der Startgebühr vom Wettkampf ausgeschlossen. Den Hinweisen und Vorgaben des Veranstalters und den Anweisungen des Personals und der Hilfskräfte ist ausnahmslos Folge zu leisten.

 

Die ASF steht für Fairness und Gemeinnützigkeit im Sport und freut sich auf alle Teilnehmer in diesem neuen Wassersport.

 

 

 

Ausfall einer Veranstaltung / Nichtantreten

 

Der Veranstalter ist berechtigt, Veranstaltungen abzusagen bzw. zu verschieben.Bei Totalausfall der Veranstaltung wird das Startgeld an die Teilnehmer retourniert. Weitere Kosten sowie Anreise und Hotelkosten hat der Teilnehmer selbst zu begleichen. Bei Nichtteilnahme am Wettkampf verfällt jeglicher Anspruch.

 

 

 

Haftung

 

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. Die Haftung des Veranstalters - auch gegenüber Dritten – ist beschränkt auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Dies gilt auch für die vom Veranstalter eingesetzten Firmen und Helfer. Die Haftung des Veranstalters für andere Schäden als solche aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit ist ausgeschlossen, soweit sie nicht auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters, oder seines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruht. Der Veranstalter haftet nicht für Ausrüstungsgegenstände, die abhandenkommen oder für andere abhandengekommene Gegenstände der Teilnehmer, soweit sie nicht auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters, oder seines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruht. Mit der Anmeldung erklärt der Teilnehmer verbindlich, dass gegen seine Teilnahme keine gesundheitlichen Bedenken bestehen. Der Veranstalter ist nicht für die Eignung der Teilnehmer und das Material haftbar zu machen.

 

Alle vom Veranstalter ausgegebenen Informationen sind als unverbindliche Mitteilungen und keinesfalls als Zusicherungen zu verstehen, aus denen sich etwaige Rechtsansprüche gegen den Veranstalter ergeben. Zur Deckung eventueller Sach- oder Personenschäden hat der Teilnehmer im Besitz einer Haftpflichtversicherung mit ausreichender Deckungssumme zu sein, die auch das Risiko Innerhalb des SUP Races abdeckt.

 

 

 

Datenschutz / Persönliche Daten

 

Die bei der Anmeldung vom Teilnehmer angegebenen personenbezogenen Daten werden

 

gespeichert und nur zur Durchführung und Abwicklung der Veranstaltung verarbeitet.

 

Bei gleichzeitigem Vereinsbeitritt werden die Daten gespeichert und sorgsam

 

vor Dritten geschützt.

 

Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass die in der Meldung genannten Daten für die Platzierung und Ergebnisse erfasst und weitergegeben werden dürfen.

 

Die vom Teilnehmer im Zusammenhang mit der Veranstaltung gemachten Fotos, Filmaufnahmen und Interviews dürfen ohne Vergütungsanspruch im Rahmen der Kommunikation für die Veranstaltung in allen Mediagenres veröffentlicht werden.

 

 

 

Änderungen

 

Änderungen dieses Regelwerkes sind jederzeit möglich und müssen den Teilnehmern vor Beginn eines Bewerbes zur Kenntnis gebracht werden.